Im asiatischen Raum gilt der Ginkgo als ein Symbol für ein gesundes langes Leben. Er wird seit alter Zeit als Tempelbaum verehrt und kann bis zu 2000 Jahre alt werden. Seine Inhaltsstoffe sind stark antioxidativ und verbessern insbesondere die Mikrozirkulation des Blutes. Man verwendet Auszüge aus Ginkgo-Blättern begleitend bei Demenzen und Hirnödemen sowie zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems. Er wirkt lindernd bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit), verbessert die Durchblutung bei funktionellen Herzbeschwerden und beugt Blutgerinnseln vor. Begleitend kann er auch versucht werden bei Schwindel und Tinnitus, Nervenerkrankungen, Netzhautläsionen und bei venöser Insuffizienz. Dass er sich auch auf die Stimmung aufhellend auswirkt, macht ihn zu einem wichtigen Begleiter bei typischen Altersherz-Beschwerden.
Ginkgo stärkt das Herz-Kreislauf-System
Die Inhaltsstoffe des Ginkgo sind gut untersucht. Auch im Hinblick auf die Gesundheit unseres Herz-Kreislauf-Systems wurden ihm einige Talente bescheinigt. So haben Ginkgo-Blätter Einfluss auf die Weitstellung der Gefäße. Außerdem pflegen die Wirkstoffe verschiedene Blutbestandteile. Die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen wird verbessert, so dass sie auch in kleinsten Gefäßen beweglich bleiben. Das Verklumpen von Blutplättchen wird gebremst, so dass die Blutflusseigenschaften verbessert werden und Gefäßverschlüssen vorgebeugt wird. Durch diese Mechanismen erfolgt eine deutlich verbesserte Sauerstoff-Versorgung am Herzen selbst, aber auch im gesamten Organismus. Dadurch wird die Vitalität gesteigert und die Arbeit des Herzmuskels unterstützt.
Weitere Talente von Ginkgo
Die Verbesserung der Blutzirkulation insbesondere in kleinen Gefäßen, kommt auch dem Gehirn und Nervensystem zugute. Werden Gehirn- und Nervenzellen besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, wird die geistige Leistungsfähigkeit erhöht und die Reaktionsfähigkeit insgesamt gesteigert. Das fördert die Konzentration und Merkfähigkeit und beugt der Entstehung von Demenzerkrankungen vor. Das ist die wohl bekannteste Anwendung des Tempelbaums. Aber er kann mehr. Häufig werden auch Migräne-artige Kopfschmerzen durch die Anwendung von Ginkgo vermindert, da auch im Bereich des Gehirns kleine Gefäße weitgestellt werden.
Insgesamt schützt Ginkgo die Nerven und verbessert die Reflexe. Doch nicht nur Herz und Hirn beeinflusst der Zauberbaum positiv. Er kann auch bei Schädigungen der Netzhaut am Auge eine wirksame Begleitpflanze sein, wird bei Hörsturz mit Erfolg verwendet und unterstützt laut Volksmedizin bei Neigung zu Venenproblemen. Da er ein großer Radikalfänger ist und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt, kann man ihn auch als Begleiter in Stress-Situationen versuchen, in denen sich natürlicherweise auch der oxidative Stress erhöht.


